Erfolgreiche Nachfolgelösung durch innovative Verkaufsideen
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Die Nachfolge in der Schweizer Tourismusbranche stellt viele Unternehmer vor grosse Herausforderungen. Steigende Kosten, veränderte Reisegewohnheiten und klimatische Entwicklungen setzen insbesondere Hotels in Bergregionen unter Druck. Auch die Gastronomie sah sich in den vergangenen Jahren immer wieder mit neuen Rahmenbedingungen konfrontiert. Dazu gehörten unter anderem höhere Personalkosten, strengere Vorschriften im Strassenverkehr und zuletzt die Auswirkungen der Corona-Pandemie.
Viele Betriebe erzielen nur geringe Gewinne oder schreiben sogar Verluste. Möchte eine Hotelierin, ein Hotelier, eine Restaurateurin oder ein Restaurateur den Ruhestand durch den Verkauf des Betriebs finanzieren, treffen oft unterschiedliche Erwartungen aufeinander. Die bisherigen Eigentümer haben über viele Jahre hinweg einen grossen persönlichen Einsatz geleistet. Potenzielle Käufer*innen wünschen sich hingegen häufig geregeltere Arbeitszeiten und erwarten dennoch ein attraktives Einkommen sowie eine angemessene Rendite. Deshalb gewinnen kreative Nachfolgelösungen zunehmend an Bedeutung.
Ein Beispiel dafür lieferte ein Dreisternehotel im Kanton Wallis. Lange Zeit fand sich kein Käufer für den Betrieb. Im Rahmen einer Potenzialanalyse zeigte sich jedoch, dass auch die Eigentümer der beiden angrenzenden Wohnhäuser einen Verkauf in Betracht zogen. Dadurch entstand eine völlig neue Ausgangslage. Eine Hotelgruppe übernahm schliesslich alle drei Liegenschaften und entwickelte daraus ein Fünfsternehotel. Erst die Erweiterung des Projekts machte die Übernahme für den Käufer attraktiv und führte zu einer erfolgreichen Nachfolgelösung.
Einfacher ist der Verkauf bei den Zulieferbetrieben der Gastronomie. Bei einer Nachfolgeregelung treffen Eigentümer nicht selten auf zahlreiche Kaufinteressenten. Ein gutes Beispiel dafür ist ein Gastronomieausstatter, der vor Jahren einen inzwischen legendären Racletteteller patentieren liess. Das Produkt entwickelte sich zu einem festen Bestandteil der Schweizer Esskultur. Als der Inhaber seinen Betrieb und sein Wissen in neue Hände übergeben wollte, meldeten sich zahlreiche Interessenten. Dank der hohen Nachfrage musste er sich nicht für das erste Angebot entscheiden. Stattdessen konnte er die potenziellen Nachfolger sorgfältig prüfen und den Käufer oder die Käuferin auswählen, der am besten zu seinem Unternehmen passte.
Von einer solchen Ausgangslage können viele Hoteliers und Gastronomen nur träumen. Umso wichtiger ist es, beim Firmenverkauf mögliche Synergien frühzeitig zu erkennen und gezielt zu nutzen. Oft entscheidet nicht allein das Unternehmen über den Verkaufserfolg, sondern die Art und Weise, wie das Angebot am Markt positioniert wird. Die eigentliche Kunst besteht darin, jene Käufer zu finden, die im Betrieb einen besonderen Mehrwert erkennen. Dabei spielen Erfahrung, Marktkenntnis und ein starkes Netzwerk eine entscheidende Rolle. Viele erfolgreiche Nachfolgelösungen entstehen nicht über öffentliche Ausschreibungen, sondern durch persönliche Kontakte, Empfehlungen oder Vermittlungen durch Dritte.
Gerne unterstützen wir Sie in einem ersten kostenlosen Beratungsgespräch bei der richtigen Wahl und Strategie. Unter folgendem Link können Sie sich einen Termin im Terminkalender von Nachfolgeexperte Hans Jürg Domenig aussuchen. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.
Hans Jürg Domenig, Vorstand Schweizer Dachverband für Nachfolge (Schweizer Dachverband für Unternehmensnachfolge | chDU.ch), ehemaliger Helpy Experte, begleitet Firmen bis zum erfolgreichen Verkauf und beantwortet kostenlos Fragen zum Thema Unternehmenswertsteigerung telefonisch oder per E-Mail info@firmen-nachfolge-verkauf.ch.